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Das Dünge- und Heilmittel Bittersalz
Bittersalz, auch bekannt unter dem Namen Magnesiumsulfat-Heptahydrat oder unter dem Mineral Epsomit, ist ein spezielles Düngemittel, das in der Landwirtschaft und im Gartenbau als Blattdünger zum Einsatz kommt.
Es lässt sich im Wasser rückstandslos auflösen und wird dann auf die Blattunterseite der jeweiligen Pflanzen aufgesprüht, um so einen etwaigen Magnesium- oder Schwefelmangel zu beseitigen.
Es zählt zu der Sorte der mineralischen Feststoffdünger, die meist synthetisch oder chemisch hergestellt werden. Sehr selten werden sie auch noch im Untertage- oder Bergbau gewonnen.
Warum aber düngen? Durch das Eingreifen des Menschen, z.B. zur Ertragssteigerung oder für das optische Aussehen, wurde der natürliche Lebenskreislauf einer Pflanze unterbrochen. Nicht jeder Boden enthält die richtigen Nährstoffe für Ihre Pflanze und so liegt es an Ihnen, ihr durch eine entsprechende Düngung die lebensnotwendigen Bausteine zurück zu geben.
Deshalb gibt es auch für fast jede Pflanze einen entsprechenden Dünger zu erwerben.
Man erhält Bittersalz in so gut wie jedem Gartencenter, als Nährstoff für Tannen. Ebenfalls soll es bei Anwendung ein Braunwerden der Nadeln bei Weihnachtsbäumen verhindern.
Natürliches Bittersalz bildet sich aber häufig an Wänden von Kalksteinhöhlen oder in der Nähe vulkanischer Quellen und wurde erstmals in Epsom in England entdeckt.
Es findet aber nicht nur im heimischen Garten, sondern auch schon seit geraumer Zeit in der Medizin Verwendung.
Löst man es in der Badenwanne auf, so wirkt Bittersalz sehr entspannend und entschlackend.
Es beruhigt das vegetative Nervensystem, lindert Muskelschmerzen und Schwellungen und wirkt wohltuend bei Zerrungen, Verstauchungen, Übelkeit, bei Arthritis und Wechselbeschwerden oder gar einem Hexenschuss.
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